Garten Römnitz 2013

Im Juni 2013 bin ich hierher nach Römnitz gezogen. In der vorhergehenden Wohung hatte ich auch ein bischen Garten, konnte dort aber nicht so schalten und walten wie ich es wollte.
Hier habe ich nun wieder richtig Fläche und eine Brache an der ich mich nach herzenslust austoben kann.

Die Betonplatte - ein schweres Erbe

Lorem ipsum dolor sit amet, Was ich mit diesem Ding anfange weiß ich noch nicht. Die Platte war das Fundament einer Autowerkstatt. Sie ist ca. 40cm dick und damit nicht mal so einfach zu entfernen.

Das erste Grün

Zum Einzug haben die Vermieter die gesamte Fläche dann noch durchgefräst und ich habe Rasen angesät und die ersten Blumen gesetzt.
Es gab tatsächlich nicht eine einzige Staude im Garten.

Die ersten Pflanzen haben Einzug gehalten

Meine Nachbarn, die zeitgleich mit mir einzogen, haben wegen ihrem Hund einen Zaun gezogen, der das Grundstück optisch deutlich in die Länge gezogen hat.
Im vorderen hausnahen Bereich habe ich ein weiteres Staudenbeet angefangen zu pflanzen. Sommerflieder, Rosen, Gräser, und noch ein paar andere Stauden.
Auf den schmalen Beetflächen um die erhöhte Terrasse haben die Küchenkräuter ein Plätzchen gefunden. Zwei verschiedene Zitronenthymiansorten habe ich aus dem alten Garten mitgebracht, Schnittlauch und Petersilie habe ich aus Saat gezogen.
Und… hurrah das erste mal in meinem Leben wuchs die Petersilie richtig üppig, das Glück war mir bisher immer verwehrt.
Den Rosmarin musste ich neu kaufen, der alte ist mir erfroren.
Einen Liebstöckel habe ich auch umgezogen und erstmal, mangels alternativer Fläche, auf die Terrasse gesetzt. Im nächsten Jahr sollte er dann umziehen.
Im Laufe das Sommers habe ich dann verschiedene Rosen (Rose du Resht, Gertrud Jekyll, Fantin Latour, Memoire, Westerland) gesetzt.

Ja und dann stellte sich eine ganz spezielle Freundin ein, die mit Vorliebe in den frühen Morgen- und späten Abendstunden meinen Garten besuchen kommt. Ein Rehdame, die all die Leckereien, die ich da so eifrig in meinem Garten zu kultivieren versuchte, sehr zu schätzen weiß. Sie hat mich wirklich an den Rand der Verzweiflung getrieben, immer wenn ich dachte ich käme mal in den Genuss einer Rosenblüte, hatte sie die Knospen schon wieder abgefressen. Auch Fette Henne, Phlox, Mangold schmecken ihr, ich mochte gar nichts mehr pflanzen.
Mangels üppiger Finanzen konnte mir keinen komplett neuen Zaun leisten. Ich versuchte so gut es geht zu improvisieren und habe Drähte auf den vorhandenen Zaun gespannt und an der Betonplatte diverse alte Materialien als Barriere installiert, aber es half alles nichts. Sie sprang zwischen den gespannten Drähten durch (25cm Abstand) und fand immer wieder neue Lücken.
Bis heute kommt sie immer noch. Die letzten Monate hat sie sich mal eine Auszeit genommen aber letzte Woche ist sie dann wieder über die Petersilie auf der Terrasse hergefallen.
In den nächsten Wochen ist nun aber wirklich Schluss mit Lustig. Bevor der Frühling kommt soll das Grundstück dicht sein. Dieses Jahr möchte ich in Blüten und Gemüsen schwelgen.

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