Gartentherapie mit Senioren

Definition der Gartentherapie nach Fr Schneiter-Ullmann

Gartentherapie ist eine Professionell begleitete, Klienten fokussierte Behandlungsmodalität, die gärtnerische Tätigkeiten nutzt, um spezifische therapeutische Ziele oder Ziele in der Rehabilitation zu erreichen. Der Fokus liegt auf der Maximierung sozialer, kognitiver, physischer und/oder psychischer Funktionen und/oder in der allgemeinen Steigerung der Gesundheit und des Wohlbefindens.


Für wen kann Gartentherapie genutzt werden?

Gartentherapie kann für ganz unterschiedliche Klientel genutzt werden.


Gartentherapie in der Seniorenbetreuung

In der Seniorenbetreuung wird Gartentherapie für verschiedene Ziele genutzt. Grundsätzlich geht es um den Erhalt und die Verbesserung von Ressourcen. Allem voran dem Erhalt der Mobilität damit die Senioren möglichst lang in der Lage sind, die alltäglichen Verrichtungen des Lebens wie Essen, sich anziehen, Durchführung der Körperpflege usw. selbständig zu erledigen.

Weitere Ziele sind:

  • Abbau kognitiver Fähigkeiten verlangsamen
  • Erhalt körperlicher Alltagsfunktionen
  • Verbesserung arythmischen Schlafverhaltens
  • Verbesserung depressiver Stimmung
  • Bewegungsdrang ausleben können
  • Soziale- und kommunikative Fähigkeiten erhalten
  • Körperwahrnehmung stärken
  • Koordinationsfähigkeit erhalten und stärken
  • Fein- und Grobmotorik trainieren
  • Auditives Erinnerungsvermögen stärken
  • Kreativität anregen
  • Konzentration stärken
  • Geruch, Geschmack erhalten und verbessern


Gartentherapie im psychosozialen Bereich

Der psychosoziale Bereich umfasst für mich Menschen mit psychischen Problemen wie Depression, Burn out , Suchterkrankungen. Bei ihnen geht es um andere Zielsetzungen als bei den Senioren und die Arbeitsweise ist eine andere.

Emotionen und der Umgang mit ihnen spielt meist eine recht große Rolle. Auch der Bereich der eigenen Grenzen ist meist Thema. Wie weit kann man gehen, was kann man sich selbst zutrauen und zumuten?

Für Viele geht es darum sich selbst zu spüren und zu erleben was man leisten  und bewirken kann.

Gartentherapie bietet die Möglichkeit in Bewegung zu kommen und dabei etwas Sinnvolles zu tun. Menschen mit Depressionen stecken häufig in einer Starre, aus der es ihnen schwerfällt herauszukommen. Im Garten kommt man automatisch in Bewegung und die Sinne werden ohne weiteres Zutun mit Eindrücken gespeist. Sinnliche Erlebnisse sorgen für ein inneres Erleben und damit für ein Gefühl von Lebendigkeit.

Gartentherapie bei Depressionen

Gartentherapie für Kinder

Gartenterapie kann sehr gut in Schulen und Kindergärten eingesetzt werden.

Der Garten bietet ein aktives Lernfeld in dem Körper und Geist gleichermaßen gefordert sind.

Kinder, die mit dem rein rationalen Lernen Schwierigkeiten haben, können im Garten über Erfahrung und Ausprobieren lernen.

Emotionen wie Ärger, Frust und Selbszweifel finden ein Ventil und können kreativ verarbeitet werden.

Das heute immer wichtiger werdende Thema gesunde Ernährung kann im Garten praxisnah sehr gut vermittelt werden. Die erzeugten Produkte können direkt zu leckeren Speisen verarbeitet werden.

Gartentherapie für KInder

Weitere Klientengruppen für die Gartentherapie genutzt werden kann

  • Strafvollzug
  • Körperlich und geistig behinderte Menschen
  • Flüchtlingsarbeit – interkulturelle Gärten
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