Gärten für die Seele

Lauschiger Sitzplatz

Lauschiger Sitzplatz

 

„Gärten für die Seele” ist für mich ein Ausdruck dessen, was ein Garten neben dem das er „schön” ist, auch noch sein kann. Ein Raum der, der Seele ein Zuhause bietet. Ein Raum in dem man sich sicher und geborgen fühlt, in dem man loslassen und sich entspannen kann.

Seelengärten können Ruheräume aber auch inspirierende und die Kreativität anregende Räume sein. Erholung findet nicht nur im Nichtstun statt. In dem von Erfolg und Zeitdruck befreiten „vor sich hin puzzeln” im Garten liegen große Ressourcen der Regeneration. Die Sinne öffnen sich und man kann abschalten und aus dem Hamsterrad des Alltags aussteigen kann.

Seelengärten sind Gärten in denen die eigenen Innenwelten einen äußeren Ausdruck finden, Sie stärken die Persönlichkeit.
Diesen Ausdruck zu finden und gestalterisch umzusetzen ist mit Arbeit an der eigenen Person verbunden. Insofern ist die Gestaltung von Seelengärten  immer ein Gemeinschaftsprojekt von Gartenbesitzer und Planer.

Gärten für die Seele sind für mich auch ein Ausdruck des eigenen Weltbildes bzw. der Spiritualität. Hier können sich christliches, buddhistisches, schamanisches oder keltisches Gedankengut in Form von Pflanzen, geometrischen Mustern oder Skulpturen spiegeln.

 

Ein getöpferter Faun, Töpferei Quedlinburg, Harz

Ein getöpferter Faun, Töpferei Quedlinburg, Harz

 

Seelengärten sind  Gärten in denen Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen werden. Sie sind Ausdruck eines ganzheitlichen Weltbildes, das darauf basiert, die Erde als große Mutter zu ehren und mit Respekt zu behandeln.

 

Faun aus Metall auf der Insel Mainau

Faun aus Metall auf der Insel Mainau